Web Analytics Made Easy - StatCounter

Adipositas Experten Center AEC

BERN - SOLOTHURN - BRIG

21Jahrelange Erfahrung
50 MITARBEITER und
9 FachäRTZE
3 spezialisierte Chirurgen

Das AEC “Adipositas Experten Center” gehört amit den Standorten in Bern, Brig und Solothurn mit jährlich um die 3‘500 Patienten zu den grössten Privatpraxen in der Schweiz.

Fachbereiche: Übergewicht – Magenbypass – Schlauchmagen – Reflux – Hernien – Leistenbrüche.

Zur AEC gehören ZFBC Zentrum für bariatrische Chirurgie, Swiss1Chirugrie und die GGP Gastroenterologische Gruppenpraxis.

 

Adipositas Experten Center AEC

BERN - SOLOTHURN - BRIG

21Jahrelange Erfahrung
50 MITARBEITER und
9 FachäRTZE
3 spezialisierte Chirurgen

Das AEC “Adipositas Experten Center” gehört amit den Standorten in Bern, Brig und Solothurn mit jährlich um die 3‘500 Patienten zu den grössten Privatpraxen in der Schweiz.

Fachbereiche: Übergewicht – Magenbypass – Schlauchmagen – Reflux – Hernien – Leistenbrüche.

Zur AEC gehören ZFBC Zentrum für bariatrische Chirurgie, Swiss1Chirugrie und die GGP Gastroenterologische Gruppenpraxis.

Willkommen im Adipositas Experten Center

Ihr massgeschneidertes Therapiekonzept von unseren Spezialisten.

Im Adipositas Experten Center AEC behandeln wir Übergewicht und Adipositas mittels konservativen und/oder neuesten Therapieverfahren und Behandlungen.

Das AEC “Adipositas Experten Center” gehört amit den Standorten in Bern, Brig und Solothurn mit jährlich um die 3‘500 Patienten zu den grössten Privatpraxen in der Schweiz.

Fachbereiche: Übergewicht – Magenbypass – Schlauchmagen – Reflux – Hernien – Leistenbrüche.

Zur AEC gehören ZFBC Zentrum für bariatrische Chirurgie, Swiss1Chirugrie und die GGP Gastroenterologische Gruppenpraxis.

Patientenzeitung

6 Gründe für die Auswahl AEC

Unser Qualitätsversprechen an Sie! Wir streben mit der Adipositaschirurgie folgende Ziele an:

Gewichtsreduktion

Langfristige und nachhaltige Gewichtsreduktion von mindestens 50% des Übergewichtes 

Lebensqualität

Verbesserung der Lebensqualität und der Lebensfreude der Patienten

Standort & Klinik

Bariatrische Chirurgie in der Klinik Beausite

Heute ist die Klinik Beausite mit um die 500 bariatrischen Eingriffen führend in der Schweiz.

Reintegration

Reintegration unserer Patienten ins Berufsleben und Wiederbelebung sozialer Kontakte

Heilung oder Teilheilung

Heilung oder Teilheilung der Folgeerkrankungen (Diabetes mellitus, arterielle Hypertonie, Arthrose)

Betreuung und Nachsorge

Unsere persönliche Dienstleistung für die bariatrische Patienten ist mit der integralen Abklärung und Nachsorge (www.zfbc.ch) umfassend.

6 Gründe für die Auswahl AEC

Unser Qualitätsversprechen an Sie! Wir streben mit der Adipositaschirurgie folgende Ziele an:

Gewichtsreduktion

Langfristige und nachhaltige Gewichtsreduktion von mindestens 50% des Übergewichtes

Lebensqualität

Verbesserung der Lebensqualität und der Lebensfreude der Patienten

Standort & Klinik

Bariatrische Chirurgie in der Klinik Beausite

Heute ist die Klinik Beausite mit um die 500 bariatrischen Eingriffen führend in der Schweiz.

Reintegration

Reintegration unserer Patienten ins Berufsleben und Wiederbelebung sozialer Kontakte

Heilung oder Teilheilung

Heilung oder Teilheilung der Folgeerkrankungen (Diabetes mellitus, arterielle Hypertonie, Arthrose)

Betreuung und Nachsorge

Unsere persönliche Dienstleistung für die bariatrische Patienten ist mit der integralen Abklärung und Nachsorge (www.zfbc.ch) umfassend.

Sina Gossweiler

Magenbypass - Hirslanden & TeleZüri: Gesundheitssendung CheckUp

DSDS-Star Sina Gossweiler, lässt sich nach mehreren Diäten und jahrelangem Kampf gegen das Übergewicht operieren. CheckUp war bei einer Magenbypass-Operation dabei und zeigt die Risiken und Lebensumstellungen nach einem solch grossen Eingriff.

Spätestens seit ihrem furiosen Auftritt in der  Qualifizierungsrunde von DSDS ist Sina Gossweiler in der Schweiz aber auch in  Deutschland eine bekannte junge Frau. Dabei kämpfte sich die charmante Schweizerin bis in die Finalrunde. Und es war nicht der einzige Kampf, den Sina Gossweiler in ihrem noch recht jungen Leben zu bestehen hatte.

 

Vertrauen Sie uns Ihr Bedürfnisse an und wählen Sie das für Sie richtige Verfahren

Haben Sie noch Fragen? Rufen Sie uns jetzt an!

Tel: +41 (0)31 312 61 12

Besprechungstermin vereinbaren

Besprechungstermin vereinbaren

Loading

Was unsere Patienten sagen

Element 12@12x
Swiss1Chirurgie

Ich wurde vollumfänglich und sehr professionell beraten. Auch die Operation und Nachbehandlungen verliefen sehr angenehm. Kann die swiss1chirurgie empfehlen!

19. March 2020
Element 10@12x
Swiss1Chirurgie

Absolute top Praxis in jeder Beziehung: Infrastruktur, Kompetenz, Freundlichkeit, Patientenorientiertheit. Sehr empfehlenswert

29. March 2020
Element 13@12x
Swiss1Chirurgie

Nach Jahren konnte ich endlich seriös und korrekt beraten werden.

08. November 2019
Element 13@12x
Swiss1Chirurgie

Mir wurde am 11.11.2019 durch Dr. Med. Jörg Zehetner ein Apollo Surgery durchgeführt. Bis jetzt , 2 Tage später alles sehr gut. Hatte nach dem Eingriff keinerlei schmerzen und konnte das Spital bereits Tags darauf verlassen. Kann es nur weiter empfehlen. Habe nach 3 Tagen vier Kilo verloren.

13. November 2019
Element 7@12x
Swiss1Chirurgie

Ich durfte eine super Beratung und Betreuung erfahren. Ich bin äusserst dankbar über die neue gewonnene Lebensqualität.

08. November 2019
Element 1@12x
ZFBC

Ich wusste lange nicht ob ich die Op machen will oder nicht viele gedanken hatte ich. jedoch hatte ich gute gespräche im ZFBC und mit meinem Chirurg. Heute bin ich sehr froh hab ich die OP gemacht viele Kilos verloren und es geht mir viel besser mehr spass am leben im altag einach top. Gute Nachsorge in guten Händen. Es braucht mut diesen schritt zu machen aber es lohnt sich wirklich kämpfen und eigenleistung zeigen und so kommts gut. Glaubt an euch. Ihr schafft das. Würde es wider machen.

15. November 2019
Element 4@12x
ZFBC

Ich bin sehr dankbar, dass mir geholfen wurde mich wieder menschlicher zu fühlen. Die Kontrollen sind wichtig und geben jedem Patienten eine einzigartige Erkenntnis über den eigenen Körper. Bei meinen Problemen wurde mir immer ernsthaft geholfen. Ich darf aussprechen, dass es mir momentan nicht schlecht geht, es war ein sehr sehr langer schwieriger holpriger Weg und brauchte meinerseits viel Geduld, es hat sich gelohnt. Herzlichen Dank für die tolle Betreuung und die Kontrollen.

08. October 2019
Element 8@12x
ZFBC

Sehr aufgestelltes freundliches Team. Gute, kompetente und schnelle Abwicklung bei Kontrollen! Für Eingriffe sehr gründliche Abklärung und Beratung! Lage ist natürlich auch Top! Nähe Bahnhof plus Parking!

08. October 2019

Die Leistungen der Übergewichtschirurgie im AEC

Zur AEC gehören ZFBC Zentrum für bariatrische Chirurgie, Swiss1Chirugrie und die GGP Gastroenterologische Gruppenpraxis.

Übergewichtschirurgie / Magenbypass

(Magenbypass, Magenband, Schlauchmagen) Referenzzentrum für Zweiteingriffe

Kolonchirurgie

Kolonchirurgie, Divertikulitischirurgie, Dickdarmkrebs-Operationen

Mehr Informationen

(Magenbypass, Magenband, Schlauchmagen) Referenzzentrum für Zweiteingriffe

Übergewichtschirurgie

Vor über 20 Jahren hat mich die Übergewichtschirurgie (Bariatrische Chirurgie von Baros = Griechisch «schwer» vergl. auch Barometer) gesucht.

Sie haben richtig gelesen, nicht ich habe diese Spezialität gesucht, bloß gekannt aus meinen Stellen in den USA und Deutschland, sondern ein Berner Hausarzt ist 1992 wegen einer unglücklichen, jungen und 130 kg schweren Patientin an mich herangetreten. So ging's los!

2017 wird also für mich ein Jubiläumsjahr werden!

Bariatrische Chirurgie in der Klinik Beausite

Heute ist die Klinik Beausite mit um die 500 bariatrischen Eingriffen führend in der Schweiz. Ich habe um mich herum ein Team von sieben für diese Eingriffe von der SMOB (Swiss Group for Morbid Obesity) akkreditierten Chirurgen aufgebaut. Zusammen mit dem Team ist die Spitaldienstleistung gewachsen.
So verfügt die Klinik über eine rund-um-die Uhr frei zugängliche Notfallstation unabhängig von der Versicherungsklasse eines Patienten. „Wer bei uns operiert worden war wird im Notfall nicht abgewiesen“!

Die Intensivstation wird von uns nur selten in Anspruch genommen, wurde aber für  solche Situationen ausgebaut.  So wurden z.B. baulich aufwändige Patientenlifte in der Decke der IPS Kojen installiert. Man stelle sich vor, ohne diese Hilfe einen 150kg schweren, beatmeten, zur Mithilfe unfähigen Menschen zu pflegen, das Bett neu zu beziehen oder ihn von einer Seite auf die Andere zu „transferieren“!

An den hohen Fallzahlen der Übergewichtschirurgie sind alle Bereiche der Klinik gewachsen. Alle notwendigen medizinischen und technischen Bereiche stehen in der Routine aber auch mit Bereitschaftsdienst stets zur Verfügung.

Schwer übergewichtige Patienten sind bei uns längst keine Exoten mehr. Deren Akzeptanz ist natürlich geworden, sei es in der Cafeteria, im Röntgen, bei der Pflege oder wo auch immer.
Die einzelnen Chirurgen sind zwar selbständig aber wir arbeiten in Freundschaft und Respekt miteinander. Dies gewährleistet eine hohe fachliche Qualität auch bei Abwesenheit des jeweils Verantwortlichen.

Umfassende Betreuung und Nachsorge

Meine persönliche Dienstleistung für die bariatrische Patienten ist mit der integralen Abklärung und Nachsorge (www.zfbc.ch) umfassend und wird so den besonderen Umständen dieser Patienten gerecht. Krankhaftes Übergewicht ist unheilbar und lebenslänglich. Auch die bariatrische Chirurgie heilt nicht und streng genommen verändern wir ein gesundes (mit Ausnahme der Darmhormone) Verdauungssytem. Also ist es nach der Operation nicht mehr gesund.

Das stellt für viele Betroffene das eigentliche Für-oder Wider Dilemma der Übergewichtschirurgie dar.  Es ist immer eine Frage der Nutzen/Risiko Abwägung und das vor Augen (und eben nicht aus der Sicht eines nicht Adipösen) mit der gut dokumentierten Wirksamkeit hinsichtlich des „deadly quartets ( Adipositas, Diabetes II, Fettstoffwechselentgleisung, Hypertonie) mag die Wahl einfacher sein. Genau deswegen muss der Nachsorge der genau gleiche Stellenwert beigemessen werde, wie der Operation selbst: Professionell, strukturiert, langfristig und in Zusammenarbeit mit den Hausärzten. In meiner Nachsorge (www.zfbc.ch) an der Seilerstrasse 8 im City West Bern ist all das vorhanden und weit über meine Zeit hinaus modern ausgerichtet. Auch mein Nachfolger Dr.med.J.Zehetner Prof. UC USA ist bereits im Team integriert.

Magenbypass, Schlauchmagen (Sleeve), Magenband oder Anderes

Ich will mich an dieser Stelle nicht zu den Details der Operationen äußern. Deren Beschreibung finden sich zu tausenden im Internet. Bloß zu dem, was mir in meiner langen Erfahrung wichtig scheint:
Da wir nicht heilen und da immer neue Chirurgengenerationen und immer neue technischen Möglichkeiten erscheinen wird immer Neues propagiert. Die Neuheiten kommen häufig mit großem Getöse um dann im Langzeitverlauf deutlich an Momentum zu verlieren.

Dabei spielt Geld eine gewisse Rolle, sei es in der Schweiz , wegen der DRGs (für jeden Eingriff -Schlauchmagen, Magenbypass, Magenplikatur, Magenband, Scopinarooperation, Marceauoperation - gibt es von der Krankenkasse genau gleichviel Geld für das Spital) oder sei es im Ausland, wo Patienten sehr häufig die Operation aus eigenen Mitteln bezahlen. Gewinnoptimierung geht entlang dem Kostengefälle. Ein Schlauchmagen ist in der Schweiz um die tausend Franken billiger als ein Magenbypass. Für mich in der individuellen Evaluation sind Kosten jedoch kein Thema!

Schlauchmagen oder Magenbypass?

Der Langzeitverlauf ist es schließlich, welcher nebst den Risiken in der Behandlung einer unheilbaren Krankheit vor allem interessiert. In den USA wurden 2015 erstmals mehr Schlauchmagenoperationen als Magenbypässe durchgeführt.  Ich habe mit beiden Operationen viel Erfahrung und ganz persönlich zählen für mich folgende Unterschiede:

Vor- und Nachteile des Schlauchmagens

Beim Schlauchmagen gibt es kein zurück! 85% eines gesunden Magens sind beim Pathologen. Es gibt keinen Weg zurück. Das gebe ich v.a. jüngeren Patienten zu Bedenken.
Das Thema operatives Risiko beim Schlauchmagen:  Wirklich gefährlich sind Lecks an den von uns gemachten Nähten am Magen oder Darm. Während der drei Tage, welche die Patienten bei mir im Spital sind und von mir operiert worden waren, habe ich jedoch bei Ersteingriffen jahrelang kein Leck mehr behandeln müssen. Im Bereich von 1% kommen Patienten zwischen dem sechsten und dem zehnten Tag nach der Magen-OP mit einem Spätleck zurück. Lecks beim Magenbypass sind gut behandelbar, während dem Lecks nach Schlauchmagen sehr schwierig zum Abheilen zu bringen sein können. Eine Komplikationseskalation ist es, was ich am meisten fürchte (und erfahren habe).

Vor- und Nachteile des Magenbypass

Beim Magenbypass ist alles noch da, d.h. er kann rückgängig gemacht werden. Der Hauptnachteil des Magenbypasses im Vergleich zum Schlauchmagen ergibt sich aus der direkten Verbindung zum Darm. Dadurch können im Langzeitverlauf „Verschlingungen“ (innere Hernie, Darmverschluss) zu Notfallsituationen Anlass geben. Hinzu kommt die schnelle Passage des Essens in den Darm und damit der Hauptnachteil (persönliche Meinung) nach Magenbypass: Unterzuckerung (Hypoglykämie, Dumping). Dies betrifft viele Bypasspatienten aber nur bei sehr wenigen wird es invasiv behandlungsbedürftig. Die meisten Patienten kommen durch Anpassung der Ernährung gut damit zu Gang. Langzeiterfolg, Reoperationsraten, Speiseröhrenbelastung, Mangelerscheinungen sind für mich in der Beratung zweitrangig, es gibt dazu keine übereinstimmenden, richtungsweisende Daten.

Sterblichkeit nach bariatrischer Chirurgie

In der internationalen Literatur ist die Sterblichkeit bedingt durch die Übergewichtschirurgie zehn Mal geringer als bedingt durch die Adipositas. In Zentren mit viel Erfahrung liegt sie unter einem Prozent, was ganz erstaunlich ist, wenn man bedenkt, wie krank diese Menschen häufig sind und wie schwierig wegen des Gewichtes zu operieren.

Seit der Aera der laparoskopischen Chirurgie habe ich bei Ersteingriffen keinen einzigen Patienten verloren und, leider , einen nach einem Zweiteingriff. Diese Sicherheit könnte ich nie berichten, wenn das Umfeld in der Klinik Beausite nicht stimmen würde. Sie ist also eher Ausdruck des Teamerfolges als Erfolg einer one-man Show.

Zweiteingriffe nach bariatrischen Operationen

Aus dem oben genannten ergibt sich zwangsläufig dass Zweiteingriffe unvermeidlich sind. Einerseits kann die chirurgisch Veränderung im Laufe der Zeit (Langzeitergebnisse!) ihre Wirkung verlieren und andererseits können Komplikationen zu Nachfolgeindiktionen Anlass geben.  Zweiteingriffe sind mit höheren Risiken behaftet und bedürfen der interdisziplinären Beurteilung. In der Schweiz müssen diese in dazu zertifizierten Zentren – wie unserem - durchgeführt werden.

Das Magenband

Was ist eigentlich aus dem Magenband geworden? Dem Wunderimplantat, welches der ganzen Spezialität der bariatrischen Chirurgie überhaupt aus der Wiege geholfen hat?
Es fristet nur noch ein Randdasein und wird nur noch selten angeboten.

Aus meiner Sicht mit eben 2017 25 Jahren Erfahrung, sogar noch mit den festen Bändern (vertikale Gastroplastik),  sehe ich durchaus noch Indikationen für ein Magenband. Man bedenke, dass es bisher keine Operation gibt, welche das Gewicht definitiv kontrolliert.  Es wird immer technische Versager geben und als Folge davon Reoperationen nach bariatrischer Chirurgie.  Das Magenband ist sehr sicher und verändert die Anatomie nicht. Im langfristigen Verlauf „leiert“ die Speiseröhre leider bei den meisten aus und es kann nicht mehr genutzt werden.  Man kann aber durchaus 10-15 Jahre gewinnen, wenn man bedenkt, wie wenig Einfluss das Magenband auf Vitamine und Spurenelemente hat.  Operative Komplikationen gibt es keine zu befürchten und in hunderten von Umwandlungsoperationen vom Magenband zum Magenbypass oder Magenschlauch habe ich keine zusätzlichen Risiken zu verzeichnen. Das macht ein Magenband meiner Meinung nach vor Allem bei jungen Patienten nach wie vor zur Option. Derzeit haben wir immer noch über 300 Magenbandpatienten mit z.T. bald 20 jähriger „Tragezeit“ unter Betreuung.

Leber- und Gallenwegschirurgie

 

 

Mehr Informationen

(Magenbypass, Magenband, Schlauchmagen) Referenzzentrum für Zweiteingriffe

Übergewichtschirurgie

Vor über 20 Jahren hat mich die Übergewichtschirurgie (Bariatrische Chirurgie von Baros = Griechisch «schwer» vergl. auch Barometer) gesucht.

Sie haben richtig gelesen, nicht ich habe diese Spezialität gesucht, bloß gekannt aus meinen Stellen in den USA und Deutschland, sondern ein Berner Hausarzt ist 1992 wegen einer unglücklichen, jungen und 130 kg schweren Patientin an mich herangetreten. So ging's los!

2017 wird also für mich ein Jubiläumsjahr werden!

Bariatrische Chirurgie in der Klinik Beausite

Heute ist die Klinik Beausite mit um die 500 bariatrischen Eingriffen führend in der Schweiz. Ich habe um mich herum ein Team von sieben für diese Eingriffe von der SMOB (Swiss Group for Morbid Obesity) akkreditierten Chirurgen aufgebaut. Zusammen mit dem Team ist die Spitaldienstleistung gewachsen.
So verfügt die Klinik über eine rund-um-die Uhr frei zugängliche Notfallstation unabhängig von der Versicherungsklasse eines Patienten. „Wer bei uns operiert worden war wird im Notfall nicht abgewiesen“!

Die Intensivstation wird von uns nur selten in Anspruch genommen, wurde aber für  solche Situationen ausgebaut.  So wurden z.B. baulich aufwändige Patientenlifte in der Decke der IPS Kojen installiert. Man stelle sich vor, ohne diese Hilfe einen 150kg schweren, beatmeten, zur Mithilfe unfähigen Menschen zu pflegen, das Bett neu zu beziehen oder ihn von einer Seite auf die Andere zu „transferieren“!

An den hohen Fallzahlen der Übergewichtschirurgie sind alle Bereiche der Klinik gewachsen. Alle notwendigen medizinischen und technischen Bereiche stehen in der Routine aber auch mit Bereitschaftsdienst stets zur Verfügung.

Schwer übergewichtige Patienten sind bei uns längst keine Exoten mehr. Deren Akzeptanz ist natürlich geworden, sei es in der Cafeteria, im Röntgen, bei der Pflege oder wo auch immer.
Die einzelnen Chirurgen sind zwar selbständig aber wir arbeiten in Freundschaft und Respekt miteinander. Dies gewährleistet eine hohe fachliche Qualität auch bei Abwesenheit des jeweils Verantwortlichen.

Umfassende Betreuung und Nachsorge

Meine persönliche Dienstleistung für die bariatrische Patienten ist mit der integralen Abklärung und Nachsorge (www.zfbc.ch) umfassend und wird so den besonderen Umständen dieser Patienten gerecht. Krankhaftes Übergewicht ist unheilbar und lebenslänglich. Auch die bariatrische Chirurgie heilt nicht und streng genommen verändern wir ein gesundes (mit Ausnahme der Darmhormone) Verdauungssytem. Also ist es nach der Operation nicht mehr gesund.

Das stellt für viele Betroffene das eigentliche Für-oder Wider Dilemma der Übergewichtschirurgie dar.  Es ist immer eine Frage der Nutzen/Risiko Abwägung und das vor Augen (und eben nicht aus der Sicht eines nicht Adipösen) mit der gut dokumentierten Wirksamkeit hinsichtlich des „deadly quartets ( Adipositas, Diabetes II, Fettstoffwechselentgleisung, Hypertonie) mag die Wahl einfacher sein. Genau deswegen muss der Nachsorge der genau gleiche Stellenwert beigemessen werde, wie der Operation selbst: Professionell, strukturiert, langfristig und in Zusammenarbeit mit den Hausärzten. In meiner Nachsorge (www.zfbc.ch) an der Seilerstrasse 8 im City West Bern ist all das vorhanden und weit über meine Zeit hinaus modern ausgerichtet. Auch mein Nachfolger Dr.med.J.Zehetner Prof. UC USA ist bereits im Team integriert.

Magenbypass, Schlauchmagen (Sleeve), Magenband oder Anderes

Ich will mich an dieser Stelle nicht zu den Details der Operationen äußern. Deren Beschreibung finden sich zu tausenden im Internet. Bloß zu dem, was mir in meiner langen Erfahrung wichtig scheint:
Da wir nicht heilen und da immer neue Chirurgengenerationen und immer neue technischen Möglichkeiten erscheinen wird immer Neues propagiert. Die Neuheiten kommen häufig mit großem Getöse um dann im Langzeitverlauf deutlich an Momentum zu verlieren.

Dabei spielt Geld eine gewisse Rolle, sei es in der Schweiz , wegen der DRGs (für jeden Eingriff -Schlauchmagen, Magenbypass, Magenplikatur, Magenband, Scopinarooperation, Marceauoperation - gibt es von der Krankenkasse genau gleichviel Geld für das Spital) oder sei es im Ausland, wo Patienten sehr häufig die Operation aus eigenen Mitteln bezahlen. Gewinnoptimierung geht entlang dem Kostengefälle. Ein Schlauchmagen ist in der Schweiz um die tausend Franken billiger als ein Magenbypass. Für mich in der individuellen Evaluation sind Kosten jedoch kein Thema!

Schlauchmagen oder Magenbypass?

Der Langzeitverlauf ist es schließlich, welcher nebst den Risiken in der Behandlung einer unheilbaren Krankheit vor allem interessiert. In den USA wurden 2015 erstmals mehr Schlauchmagenoperationen als Magenbypässe durchgeführt.  Ich habe mit beiden Operationen viel Erfahrung und ganz persönlich zählen für mich folgende Unterschiede:

Vor- und Nachteile des Schlauchmagens

Beim Schlauchmagen gibt es kein zurück! 85% eines gesunden Magens sind beim Pathologen. Es gibt keinen Weg zurück. Das gebe ich v.a. jüngeren Patienten zu Bedenken.
Das Thema operatives Risiko beim Schlauchmagen:  Wirklich gefährlich sind Lecks an den von uns gemachten Nähten am Magen oder Darm. Während der drei Tage, welche die Patienten bei mir im Spital sind und von mir operiert worden waren, habe ich jedoch bei Ersteingriffen jahrelang kein Leck mehr behandeln müssen. Im Bereich von 1% kommen Patienten zwischen dem sechsten und dem zehnten Tag nach der Magen-OP mit einem Spätleck zurück. Lecks beim Magenbypass sind gut behandelbar, während dem Lecks nach Schlauchmagen sehr schwierig zum Abheilen zu bringen sein können. Eine Komplikationseskalation ist es, was ich am meisten fürchte (und erfahren habe).

Vor- und Nachteile des Magenbypass

Beim Magenbypass ist alles noch da, d.h. er kann rückgängig gemacht werden. Der Hauptnachteil des Magenbypasses im Vergleich zum Schlauchmagen ergibt sich aus der direkten Verbindung zum Darm. Dadurch können im Langzeitverlauf „Verschlingungen“ (innere Hernie, Darmverschluss) zu Notfallsituationen Anlass geben. Hinzu kommt die schnelle Passage des Essens in den Darm und damit der Hauptnachteil (persönliche Meinung) nach Magenbypass: Unterzuckerung (Hypoglykämie, Dumping). Dies betrifft viele Bypasspatienten aber nur bei sehr wenigen wird es invasiv behandlungsbedürftig. Die meisten Patienten kommen durch Anpassung der Ernährung gut damit zu Gang. Langzeiterfolg, Reoperationsraten, Speiseröhrenbelastung, Mangelerscheinungen sind für mich in der Beratung zweitrangig, es gibt dazu keine übereinstimmenden, richtungsweisende Daten.

Sterblichkeit nach bariatrischer Chirurgie

In der internationalen Literatur ist die Sterblichkeit bedingt durch die Übergewichtschirurgie zehn Mal geringer als bedingt durch die Adipositas. In Zentren mit viel Erfahrung liegt sie unter einem Prozent, was ganz erstaunlich ist, wenn man bedenkt, wie krank diese Menschen häufig sind und wie schwierig wegen des Gewichtes zu operieren.

Seit der Aera der laparoskopischen Chirurgie habe ich bei Ersteingriffen keinen einzigen Patienten verloren und, leider , einen nach einem Zweiteingriff. Diese Sicherheit könnte ich nie berichten, wenn das Umfeld in der Klinik Beausite nicht stimmen würde. Sie ist also eher Ausdruck des Teamerfolges als Erfolg einer one-man Show.

Zweiteingriffe nach bariatrischen Operationen

Aus dem oben genannten ergibt sich zwangsläufig dass Zweiteingriffe unvermeidlich sind. Einerseits kann die chirurgisch Veränderung im Laufe der Zeit (Langzeitergebnisse!) ihre Wirkung verlieren und andererseits können Komplikationen zu Nachfolgeindiktionen Anlass geben.  Zweiteingriffe sind mit höheren Risiken behaftet und bedürfen der interdisziplinären Beurteilung. In der Schweiz müssen diese in dazu zertifizierten Zentren – wie unserem - durchgeführt werden.

Das Magenband

Was ist eigentlich aus dem Magenband geworden? Dem Wunderimplantat, welches der ganzen Spezialität der bariatrischen Chirurgie überhaupt aus der Wiege geholfen hat?
Es fristet nur noch ein Randdasein und wird nur noch selten angeboten.

Aus meiner Sicht mit eben 2017 25 Jahren Erfahrung, sogar noch mit den festen Bändern (vertikale Gastroplastik),  sehe ich durchaus noch Indikationen für ein Magenband. Man bedenke, dass es bisher keine Operation gibt, welche das Gewicht definitiv kontrolliert.  Es wird immer technische Versager geben und als Folge davon Reoperationen nach bariatrischer Chirurgie.  Das Magenband ist sehr sicher und verändert die Anatomie nicht. Im langfristigen Verlauf „leiert“ die Speiseröhre leider bei den meisten aus und es kann nicht mehr genutzt werden.  Man kann aber durchaus 10-15 Jahre gewinnen, wenn man bedenkt, wie wenig Einfluss das Magenband auf Vitamine und Spurenelemente hat.  Operative Komplikationen gibt es keine zu befürchten und in hunderten von Umwandlungsoperationen vom Magenband zum Magenbypass oder Magenschlauch habe ich keine zusätzlichen Risiken zu verzeichnen. Das macht ein Magenband meiner Meinung nach vor Allem bei jungen Patienten nach wie vor zur Option. Derzeit haben wir immer noch über 300 Magenbandpatienten mit z.T. bald 20 jähriger „Tragezeit“ unter Betreuung.

Speiseröhren- und Magenchirurgie

Refluxchirurgie – Speiseröhren- und Magenchirurgie – Speiseröhrenkrebs

Mehr Informationen

(Magenbypass, Magenband, Schlauchmagen) Referenzzentrum für Zweiteingriffe

Übergewichtschirurgie

Vor über 20 Jahren hat mich die Übergewichtschirurgie (Bariatrische Chirurgie von Baros = Griechisch «schwer» vergl. auch Barometer) gesucht.

Sie haben richtig gelesen, nicht ich habe diese Spezialität gesucht, bloß gekannt aus meinen Stellen in den USA und Deutschland, sondern ein Berner Hausarzt ist 1992 wegen einer unglücklichen, jungen und 130 kg schweren Patientin an mich herangetreten. So ging's los!

2017 wird also für mich ein Jubiläumsjahr werden!

Bariatrische Chirurgie in der Klinik Beausite

Heute ist die Klinik Beausite mit um die 500 bariatrischen Eingriffen führend in der Schweiz. Ich habe um mich herum ein Team von sieben für diese Eingriffe von der SMOB (Swiss Group for Morbid Obesity) akkreditierten Chirurgen aufgebaut. Zusammen mit dem Team ist die Spitaldienstleistung gewachsen.
So verfügt die Klinik über eine rund-um-die Uhr frei zugängliche Notfallstation unabhängig von der Versicherungsklasse eines Patienten. „Wer bei uns operiert worden war wird im Notfall nicht abgewiesen“!

Die Intensivstation wird von uns nur selten in Anspruch genommen, wurde aber für  solche Situationen ausgebaut.  So wurden z.B. baulich aufwändige Patientenlifte in der Decke der IPS Kojen installiert. Man stelle sich vor, ohne diese Hilfe einen 150kg schweren, beatmeten, zur Mithilfe unfähigen Menschen zu pflegen, das Bett neu zu beziehen oder ihn von einer Seite auf die Andere zu „transferieren“!

An den hohen Fallzahlen der Übergewichtschirurgie sind alle Bereiche der Klinik gewachsen. Alle notwendigen medizinischen und technischen Bereiche stehen in der Routine aber auch mit Bereitschaftsdienst stets zur Verfügung.

Schwer übergewichtige Patienten sind bei uns längst keine Exoten mehr. Deren Akzeptanz ist natürlich geworden, sei es in der Cafeteria, im Röntgen, bei der Pflege oder wo auch immer.
Die einzelnen Chirurgen sind zwar selbständig aber wir arbeiten in Freundschaft und Respekt miteinander. Dies gewährleistet eine hohe fachliche Qualität auch bei Abwesenheit des jeweils Verantwortlichen.

Umfassende Betreuung und Nachsorge

Meine persönliche Dienstleistung für die bariatrische Patienten ist mit der integralen Abklärung und Nachsorge (www.zfbc.ch) umfassend und wird so den besonderen Umständen dieser Patienten gerecht. Krankhaftes Übergewicht ist unheilbar und lebenslänglich. Auch die bariatrische Chirurgie heilt nicht und streng genommen verändern wir ein gesundes (mit Ausnahme der Darmhormone) Verdauungssytem. Also ist es nach der Operation nicht mehr gesund.

Das stellt für viele Betroffene das eigentliche Für-oder Wider Dilemma der Übergewichtschirurgie dar.  Es ist immer eine Frage der Nutzen/Risiko Abwägung und das vor Augen (und eben nicht aus der Sicht eines nicht Adipösen) mit der gut dokumentierten Wirksamkeit hinsichtlich des „deadly quartets ( Adipositas, Diabetes II, Fettstoffwechselentgleisung, Hypertonie) mag die Wahl einfacher sein. Genau deswegen muss der Nachsorge der genau gleiche Stellenwert beigemessen werde, wie der Operation selbst: Professionell, strukturiert, langfristig und in Zusammenarbeit mit den Hausärzten. In meiner Nachsorge (www.zfbc.ch) an der Seilerstrasse 8 im City West Bern ist all das vorhanden und weit über meine Zeit hinaus modern ausgerichtet. Auch mein Nachfolger Dr.med.J.Zehetner Prof. UC USA ist bereits im Team integriert.

Magenbypass, Schlauchmagen (Sleeve), Magenband oder Anderes

Weiblicher Koerper nach Magen-Bypass-OP.Der Weg der Nahrung
Der Magenbypass ist aktuell der 2.hŠufigste Eingriff in Deutschland.
Beim Magenbypass wird der Magen wenige Zentimeter unterhalb des Mageneingangs abgetrennt.Es verbleibt ein kleiner Restmagen.

Ich will mich an dieser Stelle nicht zu den Details der Operationen äußern. Deren Beschreibung finden sich zu tausenden im Internet. Bloß zu dem, was mir in meiner langen Erfahrung wichtig scheint:
Da wir nicht heilen und da immer neue Chirurgengenerationen und immer neue technischen Möglichkeiten erscheinen wird immer Neues propagiert. Die Neuheiten kommen häufig mit großem Getöse um dann im Langzeitverlauf deutlich an Momentum zu verlieren.

Dabei spielt Geld eine gewisse Rolle, sei es in der Schweiz , wegen der DRGs (für jeden Eingriff -Schlauchmagen, Magenbypass, Magenplikatur, Magenband, Scopinarooperation, Marceauoperation - gibt es von der Krankenkasse genau gleichviel Geld für das Spital) oder sei es im Ausland, wo Patienten sehr häufig die Operation aus eigenen Mitteln bezahlen. Gewinnoptimierung geht entlang dem Kostengefälle. Ein Schlauchmagen ist in der Schweiz um die tausend Franken billiger als ein Magenbypass. Für mich in der individuellen Evaluation sind Kosten jedoch kein Thema!

Schlauchmagen oder Magenbypass?

Der Langzeitverlauf ist es schließlich, welcher nebst den Risiken in der Behandlung einer unheilbaren Krankheit vor allem interessiert. In den USA wurden 2015 erstmals mehr Schlauchmagenoperationen als Magenbypässe durchgeführt.  Ich habe mit beiden Operationen viel Erfahrung und ganz persönlich zählen für mich folgende Unterschiede:

Vor- und Nachteile des Schlauchmagens

Beim Schlauchmagen gibt es kein zurück! 85% eines gesunden Magens sind beim Pathologen. Es gibt keinen Weg zurück. Das gebe ich v.a. jüngeren Patienten zu Bedenken.
Das Thema operatives Risiko beim Schlauchmagen:  Wirklich gefährlich sind Lecks an den von uns gemachten Nähten am Magen oder Darm. Während der drei Tage, welche die Patienten bei mir im Spital sind und von mir operiert worden waren, habe ich jedoch bei Ersteingriffen jahrelang kein Leck mehr behandeln müssen. Im Bereich von 1% kommen Patienten zwischen dem sechsten und dem zehnten Tag nach der Magen-OP mit einem Spätleck zurück. Lecks beim Magenbypass sind gut behandelbar, während dem Lecks nach Schlauchmagen sehr schwierig zum Abheilen zu bringen sein können. Eine Komplikationseskalation ist es, was ich am meisten fürchte (und erfahren habe).

Vor- und Nachteile des Magenbypass

Beim Magenbypass ist alles noch da, d.h. er kann rückgängig gemacht werden. Der Hauptnachteil des Magenbypasses im Vergleich zum Schlauchmagen ergibt sich aus der direkten Verbindung zum Darm. Dadurch können im Langzeitverlauf „Verschlingungen“ (innere Hernie, Darmverschluss) zu Notfallsituationen Anlass geben. Hinzu kommt die schnelle Passage des Essens in den Darm und damit der Hauptnachteil (persönliche Meinung) nach Magenbypass: Unterzuckerung (Hypoglykämie, Dumping). Dies betrifft viele Bypasspatienten aber nur bei sehr wenigen wird es invasiv behandlungsbedürftig. Die meisten Patienten kommen durch Anpassung der Ernährung gut damit zu Gang. Langzeiterfolg, Reoperationsraten, Speiseröhrenbelastung, Mangelerscheinungen sind für mich in der Beratung zweitrangig, es gibt dazu keine übereinstimmenden, richtungsweisende Daten.

Sterblichkeit nach bariatrischer Chirurgie

In der internationalen Literatur ist die Sterblichkeit bedingt durch die Übergewichtschirurgie zehn Mal geringer als bedingt durch die Adipositas. In Zentren mit viel Erfahrung liegt sie unter einem Prozent, was ganz erstaunlich ist, wenn man bedenkt, wie krank diese Menschen häufig sind und wie schwierig wegen des Gewichtes zu operieren.

Seit der Aera der laparoskopischen Chirurgie habe ich bei Ersteingriffen keinen einzigen Patienten verloren und, leider , einen nach einem Zweiteingriff. Diese Sicherheit könnte ich nie berichten, wenn das Umfeld in der Klinik Beausite nicht stimmen würde. Sie ist also eher Ausdruck des Teamerfolges als Erfolg einer one-man Show.

Zweiteingriffe nach bariatrischen Operationen

Aus dem oben genannten ergibt sich zwangsläufig dass Zweiteingriffe unvermeidlich sind. Einerseits kann die chirurgisch Veränderung im Laufe der Zeit (Langzeitergebnisse!) ihre Wirkung verlieren und andererseits können Komplikationen zu Nachfolgeindiktionen Anlass geben.  Zweiteingriffe sind mit höheren Risiken behaftet und bedürfen der interdisziplinären Beurteilung. In der Schweiz müssen diese in dazu zertifizierten Zentren – wie unserem - durchgeführt werden.

Das Magenband

Was ist eigentlich aus dem Magenband geworden? Dem Wunderimplantat, welches der ganzen Spezialität der bariatrischen Chirurgie überhaupt aus der Wiege geholfen hat?
Es fristet nur noch ein Randdasein und wird nur noch selten angeboten.

Aus meiner Sicht mit eben 2017 25 Jahren Erfahrung, sogar noch mit den festen Bändern (vertikale Gastroplastik),  sehe ich durchaus noch Indikationen für ein Magenband. Man bedenke, dass es bisher keine Operation gibt, welche das Gewicht definitiv kontrolliert.  Es wird immer technische Versager geben und als Folge davon Reoperationen nach bariatrischer Chirurgie.  Das Magenband ist sehr sicher und verändert die Anatomie nicht. Im langfristigen Verlauf „leiert“ die Speiseröhre leider bei den meisten aus und es kann nicht mehr genutzt werden.  Man kann aber durchaus 10-15 Jahre gewinnen, wenn man bedenkt, wie wenig Einfluss das Magenband auf Vitamine und Spurenelemente hat.  Operative Komplikationen gibt es keine zu befürchten und in hunderten von Umwandlungsoperationen vom Magenband zum Magenbypass oder Magenschlauch habe ich keine zusätzlichen Risiken zu verzeichnen. Das macht ein Magenband meiner Meinung nach vor Allem bei jungen Patienten nach wie vor zur Option. Derzeit haben wir immer noch über 300 Magenbandpatienten mit z.T. bald 20 jähriger „Tragezeit“ unter Betreuung.

Schilddrüsenchirurgie

Schilddrüsenerkrankungen im Überblick

Mehr Informationen

(Magenbypass, Magenband, Schlauchmagen) Referenzzentrum für Zweiteingriffe

Übergewichtschirurgie

Vor über 20 Jahren hat mich die Übergewichtschirurgie (Bariatrische Chirurgie von Baros = Griechisch «schwer» vergl. auch Barometer) gesucht.

Sie haben richtig gelesen, nicht ich habe diese Spezialität gesucht, bloß gekannt aus meinen Stellen in den USA und Deutschland, sondern ein Berner Hausarzt ist 1992 wegen einer unglücklichen, jungen und 130 kg schweren Patientin an mich herangetreten. So ging's los!

2017 wird also für mich ein Jubiläumsjahr werden!

Bariatrische Chirurgie in der Klinik Beausite

Heute ist die Klinik Beausite mit um die 500 bariatrischen Eingriffen führend in der Schweiz. Ich habe um mich herum ein Team von sieben für diese Eingriffe von der SMOB (Swiss Group for Morbid Obesity) akkreditierten Chirurgen aufgebaut. Zusammen mit dem Team ist die Spitaldienstleistung gewachsen.
So verfügt die Klinik über eine rund-um-die Uhr frei zugängliche Notfallstation unabhängig von der Versicherungsklasse eines Patienten. „Wer bei uns operiert worden war wird im Notfall nicht abgewiesen“!

Die Intensivstation wird von uns nur selten in Anspruch genommen, wurde aber für  solche Situationen ausgebaut.  So wurden z.B. baulich aufwändige Patientenlifte in der Decke der IPS Kojen installiert. Man stelle sich vor, ohne diese Hilfe einen 150kg schweren, beatmeten, zur Mithilfe unfähigen Menschen zu pflegen, das Bett neu zu beziehen oder ihn von einer Seite auf die Andere zu „transferieren“!

An den hohen Fallzahlen der Übergewichtschirurgie sind alle Bereiche der Klinik gewachsen. Alle notwendigen medizinischen und technischen Bereiche stehen in der Routine aber auch mit Bereitschaftsdienst stets zur Verfügung.

Schwer übergewichtige Patienten sind bei uns längst keine Exoten mehr. Deren Akzeptanz ist natürlich geworden, sei es in der Cafeteria, im Röntgen, bei der Pflege oder wo auch immer.
Die einzelnen Chirurgen sind zwar selbständig aber wir arbeiten in Freundschaft und Respekt miteinander. Dies gewährleistet eine hohe fachliche Qualität auch bei Abwesenheit des jeweils Verantwortlichen.

Umfassende Betreuung und Nachsorge

Meine persönliche Dienstleistung für die bariatrische Patienten ist mit der integralen Abklärung und Nachsorge (www.zfbc.ch) umfassend und wird so den besonderen Umständen dieser Patienten gerecht. Krankhaftes Übergewicht ist unheilbar und lebenslänglich. Auch die bariatrische Chirurgie heilt nicht und streng genommen verändern wir ein gesundes (mit Ausnahme der Darmhormone) Verdauungssytem. Also ist es nach der Operation nicht mehr gesund.

Das stellt für viele Betroffene das eigentliche Für-oder Wider Dilemma der Übergewichtschirurgie dar.  Es ist immer eine Frage der Nutzen/Risiko Abwägung und das vor Augen (und eben nicht aus der Sicht eines nicht Adipösen) mit der gut dokumentierten Wirksamkeit hinsichtlich des „deadly quartets ( Adipositas, Diabetes II, Fettstoffwechselentgleisung, Hypertonie) mag die Wahl einfacher sein. Genau deswegen muss der Nachsorge der genau gleiche Stellenwert beigemessen werde, wie der Operation selbst: Professionell, strukturiert, langfristig und in Zusammenarbeit mit den Hausärzten. In meiner Nachsorge (www.zfbc.ch) an der Seilerstrasse 8 im City West Bern ist all das vorhanden und weit über meine Zeit hinaus modern ausgerichtet. Auch mein Nachfolger Dr.med.J.Zehetner Prof. UC USA ist bereits im Team integriert.

Magenbypass, Schlauchmagen (Sleeve), Magenband oder Anderes

Ich will mich an dieser Stelle nicht zu den Details der Operationen äußern. Deren Beschreibung finden sich zu tausenden im Internet. Bloß zu dem, was mir in meiner langen Erfahrung wichtig scheint:
Da wir nicht heilen und da immer neue Chirurgengenerationen und immer neue technischen Möglichkeiten erscheinen wird immer Neues propagiert. Die Neuheiten kommen häufig mit großem Getöse um dann im Langzeitverlauf deutlich an Momentum zu verlieren.

Dabei spielt Geld eine gewisse Rolle, sei es in der Schweiz , wegen der DRGs (für jeden Eingriff -Schlauchmagen, Magenbypass, Magenplikatur, Magenband, Scopinarooperation, Marceauoperation - gibt es von der Krankenkasse genau gleichviel Geld für das Spital) oder sei es im Ausland, wo Patienten sehr häufig die Operation aus eigenen Mitteln bezahlen. Gewinnoptimierung geht entlang dem Kostengefälle. Ein Schlauchmagen ist in der Schweiz um die tausend Franken billiger als ein Magenbypass. Für mich in der individuellen Evaluation sind Kosten jedoch kein Thema!

Schlauchmagen oder Magenbypass?

Der Langzeitverlauf ist es schließlich, welcher nebst den Risiken in der Behandlung einer unheilbaren Krankheit vor allem interessiert. In den USA wurden 2015 erstmals mehr Schlauchmagenoperationen als Magenbypässe durchgeführt.  Ich habe mit beiden Operationen viel Erfahrung und ganz persönlich zählen für mich folgende Unterschiede:

Vor- und Nachteile des Schlauchmagens

Beim Schlauchmagen gibt es kein zurück! 85% eines gesunden Magens sind beim Pathologen. Es gibt keinen Weg zurück. Das gebe ich v.a. jüngeren Patienten zu Bedenken.
Das Thema operatives Risiko beim Schlauchmagen:  Wirklich gefährlich sind Lecks an den von uns gemachten Nähten am Magen oder Darm. Während der drei Tage, welche die Patienten bei mir im Spital sind und von mir operiert worden waren, habe ich jedoch bei Ersteingriffen jahrelang kein Leck mehr behandeln müssen. Im Bereich von 1% kommen Patienten zwischen dem sechsten und dem zehnten Tag nach der Magen-OP mit einem Spätleck zurück. Lecks beim Magenbypass sind gut behandelbar, während dem Lecks nach Schlauchmagen sehr schwierig zum Abheilen zu bringen sein können. Eine Komplikationseskalation ist es, was ich am meisten fürchte (und erfahren habe).

Vor- und Nachteile des Magenbypass

Beim Magenbypass ist alles noch da, d.h. er kann rückgängig gemacht werden. Der Hauptnachteil des Magenbypasses im Vergleich zum Schlauchmagen ergibt sich aus der direkten Verbindung zum Darm. Dadurch können im Langzeitverlauf „Verschlingungen“ (innere Hernie, Darmverschluss) zu Notfallsituationen Anlass geben. Hinzu kommt die schnelle Passage des Essens in den Darm und damit der Hauptnachteil (persönliche Meinung) nach Magenbypass: Unterzuckerung (Hypoglykämie, Dumping). Dies betrifft viele Bypasspatienten aber nur bei sehr wenigen wird es invasiv behandlungsbedürftig. Die meisten Patienten kommen durch Anpassung der Ernährung gut damit zu Gang. Langzeiterfolg, Reoperationsraten, Speiseröhrenbelastung, Mangelerscheinungen sind für mich in der Beratung zweitrangig, es gibt dazu keine übereinstimmenden, richtungsweisende Daten.

Sterblichkeit nach bariatrischer Chirurgie

In der internationalen Literatur ist die Sterblichkeit bedingt durch die Übergewichtschirurgie zehn Mal geringer als bedingt durch die Adipositas. In Zentren mit viel Erfahrung liegt sie unter einem Prozent, was ganz erstaunlich ist, wenn man bedenkt, wie krank diese Menschen häufig sind und wie schwierig wegen des Gewichtes zu operieren.

Seit der Aera der laparoskopischen Chirurgie habe ich bei Ersteingriffen keinen einzigen Patienten verloren und, leider , einen nach einem Zweiteingriff. Diese Sicherheit könnte ich nie berichten, wenn das Umfeld in der Klinik Beausite nicht stimmen würde. Sie ist also eher Ausdruck des Teamerfolges als Erfolg einer one-man Show.

Zweiteingriffe nach bariatrischen Operationen

Aus dem oben genannten ergibt sich zwangsläufig dass Zweiteingriffe unvermeidlich sind. Einerseits kann die chirurgisch Veränderung im Laufe der Zeit (Langzeitergebnisse!) ihre Wirkung verlieren und andererseits können Komplikationen zu Nachfolgeindiktionen Anlass geben.  Zweiteingriffe sind mit höheren Risiken behaftet und bedürfen der interdisziplinären Beurteilung. In der Schweiz müssen diese in dazu zertifizierten Zentren – wie unserem - durchgeführt werden.

Das Magenband

Was ist eigentlich aus dem Magenband geworden? Dem Wunderimplantat, welches der ganzen Spezialität der bariatrischen Chirurgie überhaupt aus der Wiege geholfen hat?
Es fristet nur noch ein Randdasein und wird nur noch selten angeboten.

Aus meiner Sicht mit eben 2017 25 Jahren Erfahrung, sogar noch mit den festen Bändern (vertikale Gastroplastik),  sehe ich durchaus noch Indikationen für ein Magenband. Man bedenke, dass es bisher keine Operation gibt, welche das Gewicht definitiv kontrolliert.  Es wird immer technische Versager geben und als Folge davon Reoperationen nach bariatrischer Chirurgie.  Das Magenband ist sehr sicher und verändert die Anatomie nicht. Im langfristigen Verlauf „leiert“ die Speiseröhre leider bei den meisten aus und es kann nicht mehr genutzt werden.  Man kann aber durchaus 10-15 Jahre gewinnen, wenn man bedenkt, wie wenig Einfluss das Magenband auf Vitamine und Spurenelemente hat.  Operative Komplikationen gibt es keine zu befürchten und in hunderten von Umwandlungsoperationen vom Magenband zum Magenbypass oder Magenschlauch habe ich keine zusätzlichen Risiken zu verzeichnen. Das macht ein Magenband meiner Meinung nach vor Allem bei jungen Patienten nach wie vor zur Option. Derzeit haben wir immer noch über 300 Magenbandpatienten mit z.T. bald 20 jähriger „Tragezeit“ unter Betreuung.

APOLLO Endosurgery

Anastomoseneinengung und Revision nach Magenbypass, Gewichtszunahme nach Magenbypass

Mehr Informationen

(Magenbypass, Magenband, Schlauchmagen) Referenzzentrum für Zweiteingriffe

Übergewichtschirurgie

Vor über 20 Jahren hat mich die Übergewichtschirurgie (Bariatrische Chirurgie von Baros = Griechisch «schwer» vergl. auch Barometer) gesucht.

Sie haben richtig gelesen, nicht ich habe diese Spezialität gesucht, bloß gekannt aus meinen Stellen in den USA und Deutschland, sondern ein Berner Hausarzt ist 1992 wegen einer unglücklichen, jungen und 130 kg schweren Patientin an mich herangetreten. So ging's los!

2017 wird also für mich ein Jubiläumsjahr werden!

Bariatrische Chirurgie in der Klinik Beausite

Heute ist die Klinik Beausite mit um die 500 bariatrischen Eingriffen führend in der Schweiz. Ich habe um mich herum ein Team von sieben für diese Eingriffe von der SMOB (Swiss Group for Morbid Obesity) akkreditierten Chirurgen aufgebaut. Zusammen mit dem Team ist die Spitaldienstleistung gewachsen.
So verfügt die Klinik über eine rund-um-die Uhr frei zugängliche Notfallstation unabhängig von der Versicherungsklasse eines Patienten. „Wer bei uns operiert worden war wird im Notfall nicht abgewiesen“!

Die Intensivstation wird von uns nur selten in Anspruch genommen, wurde aber für  solche Situationen ausgebaut.  So wurden z.B. baulich aufwändige Patientenlifte in der Decke der IPS Kojen installiert. Man stelle sich vor, ohne diese Hilfe einen 150kg schweren, beatmeten, zur Mithilfe unfähigen Menschen zu pflegen, das Bett neu zu beziehen oder ihn von einer Seite auf die Andere zu „transferieren“!

An den hohen Fallzahlen der Übergewichtschirurgie sind alle Bereiche der Klinik gewachsen. Alle notwendigen medizinischen und technischen Bereiche stehen in der Routine aber auch mit Bereitschaftsdienst stets zur Verfügung.

Schwer übergewichtige Patienten sind bei uns längst keine Exoten mehr. Deren Akzeptanz ist natürlich geworden, sei es in der Cafeteria, im Röntgen, bei der Pflege oder wo auch immer.
Die einzelnen Chirurgen sind zwar selbständig aber wir arbeiten in Freundschaft und Respekt miteinander. Dies gewährleistet eine hohe fachliche Qualität auch bei Abwesenheit des jeweils Verantwortlichen.

Umfassende Betreuung und Nachsorge

Meine persönliche Dienstleistung für die bariatrische Patienten ist mit der integralen Abklärung und Nachsorge (www.zfbc.ch) umfassend und wird so den besonderen Umständen dieser Patienten gerecht. Krankhaftes Übergewicht ist unheilbar und lebenslänglich. Auch die bariatrische Chirurgie heilt nicht und streng genommen verändern wir ein gesundes (mit Ausnahme der Darmhormone) Verdauungssytem. Also ist es nach der Operation nicht mehr gesund.

Das stellt für viele Betroffene das eigentliche Für-oder Wider Dilemma der Übergewichtschirurgie dar.  Es ist immer eine Frage der Nutzen/Risiko Abwägung und das vor Augen (und eben nicht aus der Sicht eines nicht Adipösen) mit der gut dokumentierten Wirksamkeit hinsichtlich des „deadly quartets ( Adipositas, Diabetes II, Fettstoffwechselentgleisung, Hypertonie) mag die Wahl einfacher sein. Genau deswegen muss der Nachsorge der genau gleiche Stellenwert beigemessen werde, wie der Operation selbst: Professionell, strukturiert, langfristig und in Zusammenarbeit mit den Hausärzten. In meiner Nachsorge (www.zfbc.ch) an der Seilerstrasse 8 im City West Bern ist all das vorhanden und weit über meine Zeit hinaus modern ausgerichtet. Auch mein Nachfolger Dr.med.J.Zehetner Prof. UC USA ist bereits im Team integriert.

Magenbypass, Schlauchmagen (Sleeve), Magenband oder Anderes

Ich will mich an dieser Stelle nicht zu den Details der Operationen äußern. Deren Beschreibung finden sich zu tausenden im Internet. Bloß zu dem, was mir in meiner langen Erfahrung wichtig scheint:
Da wir nicht heilen und da immer neue Chirurgengenerationen und immer neue technischen Möglichkeiten erscheinen wird immer Neues propagiert. Die Neuheiten kommen häufig mit großem Getöse um dann im Langzeitverlauf deutlich an Momentum zu verlieren.

Dabei spielt Geld eine gewisse Rolle, sei es in der Schweiz , wegen der DRGs (für jeden Eingriff -Schlauchmagen, Magenbypass, Magenplikatur, Magenband, Scopinarooperation, Marceauoperation - gibt es von der Krankenkasse genau gleichviel Geld für das Spital) oder sei es im Ausland, wo Patienten sehr häufig die Operation aus eigenen Mitteln bezahlen. Gewinnoptimierung geht entlang dem Kostengefälle. Ein Schlauchmagen ist in der Schweiz um die tausend Franken billiger als ein Magenbypass. Für mich in der individuellen Evaluation sind Kosten jedoch kein Thema!

Schlauchmagen oder Magenbypass?

Der Langzeitverlauf ist es schließlich, welcher nebst den Risiken in der Behandlung einer unheilbaren Krankheit vor allem interessiert. In den USA wurden 2015 erstmals mehr Schlauchmagenoperationen als Magenbypässe durchgeführt.  Ich habe mit beiden Operationen viel Erfahrung und ganz persönlich zählen für mich folgende Unterschiede:

Vor- und Nachteile des Schlauchmagens

Beim Schlauchmagen gibt es kein zurück! 85% eines gesunden Magens sind beim Pathologen. Es gibt keinen Weg zurück. Das gebe ich v.a. jüngeren Patienten zu Bedenken.
Das Thema operatives Risiko beim Schlauchmagen:  Wirklich gefährlich sind Lecks an den von uns gemachten Nähten am Magen oder Darm. Während der drei Tage, welche die Patienten bei mir im Spital sind und von mir operiert worden waren, habe ich jedoch bei Ersteingriffen jahrelang kein Leck mehr behandeln müssen. Im Bereich von 1% kommen Patienten zwischen dem sechsten und dem zehnten Tag nach der Magen-OP mit einem Spätleck zurück. Lecks beim Magenbypass sind gut behandelbar, während dem Lecks nach Schlauchmagen sehr schwierig zum Abheilen zu bringen sein können. Eine Komplikationseskalation ist es, was ich am meisten fürchte (und erfahren habe).

Vor- und Nachteile des Magenbypass

Beim Magenbypass ist alles noch da, d.h. er kann rückgängig gemacht werden. Der Hauptnachteil des Magenbypasses im Vergleich zum Schlauchmagen ergibt sich aus der direkten Verbindung zum Darm. Dadurch können im Langzeitverlauf „Verschlingungen“ (innere Hernie, Darmverschluss) zu Notfallsituationen Anlass geben. Hinzu kommt die schnelle Passage des Essens in den Darm und damit der Hauptnachteil (persönliche Meinung) nach Magenbypass: Unterzuckerung (Hypoglykämie, Dumping). Dies betrifft viele Bypasspatienten aber nur bei sehr wenigen wird es invasiv behandlungsbedürftig. Die meisten Patienten kommen durch Anpassung der Ernährung gut damit zu Gang. Langzeiterfolg, Reoperationsraten, Speiseröhrenbelastung, Mangelerscheinungen sind für mich in der Beratung zweitrangig, es gibt dazu keine übereinstimmenden, richtungsweisende Daten.

Sterblichkeit nach bariatrischer Chirurgie

In der internationalen Literatur ist die Sterblichkeit bedingt durch die Übergewichtschirurgie zehn Mal geringer als bedingt durch die Adipositas. In Zentren mit viel Erfahrung liegt sie unter einem Prozent, was ganz erstaunlich ist, wenn man bedenkt, wie krank diese Menschen häufig sind und wie schwierig wegen des Gewichtes zu operieren.

Seit der Aera der laparoskopischen Chirurgie habe ich bei Ersteingriffen keinen einzigen Patienten verloren und, leider , einen nach einem Zweiteingriff. Diese Sicherheit könnte ich nie berichten, wenn das Umfeld in der Klinik Beausite nicht stimmen würde. Sie ist also eher Ausdruck des Teamerfolges als Erfolg einer one-man Show.

Zweiteingriffe nach bariatrischen Operationen

Aus dem oben genannten ergibt sich zwangsläufig dass Zweiteingriffe unvermeidlich sind. Einerseits kann die chirurgisch Veränderung im Laufe der Zeit (Langzeitergebnisse!) ihre Wirkung verlieren und andererseits können Komplikationen zu Nachfolgeindiktionen Anlass geben.  Zweiteingriffe sind mit höheren Risiken behaftet und bedürfen der interdisziplinären Beurteilung. In der Schweiz müssen diese in dazu zertifizierten Zentren – wie unserem - durchgeführt werden.

Das Magenband

Was ist eigentlich aus dem Magenband geworden? Dem Wunderimplantat, welches der ganzen Spezialität der bariatrischen Chirurgie überhaupt aus der Wiege geholfen hat?
Es fristet nur noch ein Randdasein und wird nur noch selten angeboten.

Aus meiner Sicht mit eben 2017 25 Jahren Erfahrung, sogar noch mit den festen Bändern (vertikale Gastroplastik),  sehe ich durchaus noch Indikationen für ein Magenband. Man bedenke, dass es bisher keine Operation gibt, welche das Gewicht definitiv kontrolliert.  Es wird immer technische Versager geben und als Folge davon Reoperationen nach bariatrischer Chirurgie.  Das Magenband ist sehr sicher und verändert die Anatomie nicht. Im langfristigen Verlauf „leiert“ die Speiseröhre leider bei den meisten aus und es kann nicht mehr genutzt werden.  Man kann aber durchaus 10-15 Jahre gewinnen, wenn man bedenkt, wie wenig Einfluss das Magenband auf Vitamine und Spurenelemente hat.  Operative Komplikationen gibt es keine zu befürchten und in hunderten von Umwandlungsoperationen vom Magenband zum Magenbypass oder Magenschlauch habe ich keine zusätzlichen Risiken zu verzeichnen. Das macht ein Magenband meiner Meinung nach vor Allem bei jungen Patienten nach wie vor zur Option. Derzeit haben wir immer noch über 300 Magenbandpatienten mit z.T. bald 20 jähriger „Tragezeit“ unter Betreuung.

Unsere Chirurgen

3093736-dr-med-joerg-zehetner

Dr. med. Jörg Zehetner

Professor (USC), MMM, FACS

Tätigkeitsbereich: Viszeralchirurgie und Übergewichtschirurgie
Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch

575-pd-dr-med-rudolf-steffen

PD Dr. med. Rudolf Steffen

Facharzt für Chirurgie FMH

Tätigkeitsbereich: Viszeralchirurgie und Übergewichtschirurgie
Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch

1438-dr-med-alejandro-metzger

Dr. med. Alejandro Metzger

Facharzt für Chirurgie FMH

Tätigkeitsbereich: Viszeralchirurgie und Übergewichtschirurgie
Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch

Patienteninformation

Ihr Therapiekonzept von unseren Spezialisten.

Die Adipositas ist eine chronische Erkrankung, die weltweit zunimmt. Laut Definition der WHO liegt eine Adipositas vor, wenn der Body-Mass Index (BMI) des Patienten über 30 beträgt. Die nachhaltigste Therapie der Adipositas wird interdisziplinär mit einem Team von Internisten, Psychiatern, Ernährungsberatern, Chirurgen und Hausärzten erreicht.

Indikationen für die chirurgische Therapie Seit 1.1.2011 gelten betreffend Adipositaschirurgie folgende Bedingungen:

  • Der Patient muss einen BMI von mindestens 35 aufweisen.
  • Der Patient muss mindestens eine zweijährige adäquate konservative Therapie zur Gewichtsreduktion (kumulativ) durchgeführt haben.
  • Bei Patienten mit einem BMI von über 50 genügen einjährige Diätversuche.

Die bariatrischen Operationen dürfen nur an Zentren durchgeführt werden, welche von der Swiss Study Group for Morbid Obesity (SMOB) zertifiziert wurden.

Zentrum für bariatrische Chirurgie

Das erste zertifizierte “European Center of Excellence for Bariatric and Metabolic Surgery” in der Schweiz”

Machen Sie einen Termin!

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir telefonisch oder per E-Mail keine verbindlichen Diagnosen stellen können.

Gerne vereinbaren wir für Sie einen Termin im ZFBC. Beachten Sie bitte, dass wir nur direkt Termine an Patienten mit freier Ärztewahl vergeben können. Patienten mit einer Krankenversicherung mit Hausarztmodell oder HMO-Modell müssen für einen Termin über ihren Hausarzt, bzw. Gruppenpraxis angemeldet werden.

Loading

Dr. med. Michèle Gasser
Dr. med. Claudia Meier
Dr. med. Yvette Ottiger
Dr. med. Stefan Schäfer
Dr. med. Rudolf Steffen
Dr. med. Jörg Zehetner
Dr. med. Alejandro Metzger


Seilerstrasse 8
3011 Bern
Schweiz

Tel.: +41 31 310 15 99
Fax: +41 31 310 15 98

E-Mail: bc@hin.ch

Dr. med. Jörg Zehetner
Professor (USC)
MMM, FACS, FEBS (hon.)

PD Dr. med. Rudolf Steffen
Facharzt FMH für Chirurgie

Dr. med. Alejandro Metzger
Facharzt für Chirurgie FMH

Schänzlihalde 1
CH-3013 Bern

T +41 (0)31 312 61 12
F +41 (0)31 312 61 11

 

swiss1chirurgie Bern
Schänzlihalde 1
CH-3013 Bern

swiss1chirurgie Solothurn
Hauptbahnhofstrasse 2
CH-4500 Solothurn

swiss1chirurgie Brig
Bahnhofstrasse 1
CH-3900 Brig

 

Sie erreichen uns:

Bern: +41 (0)31 312 61 12

Solothurn: +41 (0)32 622 11 22

Brig: +41 (0)27 946 52 52

GASTROENTEROLOGISCHE GRUPPENPRAXIS

Bubenbergplatz 11 (3. Stock)
CH-3011 Bern
Schweiz
 
Praxis Öffnungszeiten
Montag – Freitag: 08:00 – 16:30 Uhr
Donnerstag: 08:00 – 12:00 Uhr

Email:

ggp@ggp.ch

Telefon:

031 312 3737

Fax:

031 312 37 70

Adipositas Experten Center AEC​

© 2020 Swiss1Chirurgie